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Gabriel Fauré: Requiem op. 48 mit anschließendem "Selber Singen"

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Gabriel Fauré: Requiem op. 48 mit anschließendem "Selber Singen"


Datum Samstag, 18. November 2017, 17:00 Uhr
Standort Johanneskirche Frohnau, Zeltinger Platz 18, 13465 Berlin
Mitwirkende
Sopran: Christina Elbe, Bass: Tye Maurice Thomas, Frohnauer Kantorei und Kammerorchester, Leitung Jörg Walter
Preis
Vorverkauf- Gemeindebüro od. Buchhdlg. Haberland: € 14,00/ ermäßigt € 8,00 - Abendkasse: € 17,00/ € 10,00 - Kinder bis 14 Jahren € 1,00
Gabriel Fauré: Requiem op. 48 mit anschließendem "Selber Singen"

Als im Jahr 2001 der damalige Kantor Dr. Sieling zuletzt mit der Frohnauer Kantorei  das Requiem von Fauré aufführte, schrieb er: „Gabriel Fauré schrieb sein Requiem, wie er einmal sagte, “zum Vergnügen”. Es gab keinen konkreten Anlass eine Totenmesse zu schreiben. Ganz bewusst wollte er die eingefahrenen Wege einer klingenden Totenmesse verlassen, um seine persönliche Auffassung vom Tod in Töne zu fassen. Zeitgenossen nannten Gabriel Faurés Requiem op. 8 eine „Berceuse de mort“, ein „Wiegenlied des Todes“. Statt aufwühlender Dramatik begegnet dem Hörer versöhnliche Zuversicht. Fauré empfand den Tod als „eine glückliche Befreiung“, wie er selbst schrieb. Nach sechzehn Jahren steht dieses Werk nun wieder auf dem Programm der Johanneskirche.

Dieses Mal steht uns das 2003 von Andreas Sieling neu gegründete gemeindeeigene Frohnauer Kammerorchester zur Verfügung. Wir können uns glücklich schätzen, dass es mit einer Streicherbesetzung von über 25 Musikern recht satt und romantisch klingt und sicher größer besetzt ist als die Gastmusikergruppe 2001. Die andere Besonderheit dieses Mal besteht darin, dass der Orgelpart, den Fauré, wenn vorhanden, „auch einem großen Harmonium“ zuweisen wollte, von einem solchen gespielt wird. Es ist ein großes sechsspieliges Wiener Druckluft-Harmonium der Firma Kotykiewicz. Claudia Bartkowski wird es spielen. Weil es beim Chor vorn aufgestellt ist,  ist das Zusammenspiel mit dem Orchester viel feiner, als es mit der Orgel von der Empore aus möglich wäre. Während das zweite Fauré-Konzert am Sonntag durch zwei hochromantische Instrumentalwerke für Streicher und Harmonium von Alexandre Guilmant ergänzt werden wird, gibt es am Samstag, dem 18.11. nach einer kurzen Pause gegen 18 Uhr die einmalige Gelegenheit, vom Hören zum Selbersingen überzugehen: Offenes Singen: „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ So wie der Schnee (eigentlich) zu Weihnachten und der Morgentau zu Ostern gehören, gehört das Herbstlaub zum Ewigkeitssonntag. Im November gedenken wir ganz besonders der Verstorbenen. Grabstellen werden zurecht gemacht. Volkstrauertag, Allerheiligen (gern auch Halloween…) und Totensonntag gehören zu unserem Herbstprogramm. Aus diesem Grund, und weil wir 2017 so besonders das „SELBER SINGEN“ pflegen wollen, gibt es am Samstag, dem 18. November um 18 Uhr in der Johanneskirche ein Offenes Singen zum Thema: „Wachet auf“.  Bekannte Lieder über Anfang und Ende, Herbst und Winter, Tod und ewiges Leben wollen wir zusammen singen. „Wachet auf“ genauso wie „Nun ruhen alle Wälder“ oder „Bunt sind schon die Wälder“ oder „He, ho spann den Wagen“ an. Mit dabei sind Mitglieder der Frohnauer Chöre. Jörg Walter wird durch den Abend leiten und an einem großen Konzertharmonium Ihren Gesang von vorne kräftig unterstützen. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Es gibt ein Textheft, und jede und jeder kann einfach mitsingen. Der Eintritt ist frei. Seien Sie ganz herzlich willkommen. Jörg Walter