Wir aktualisieren momentan unser Webseiten Design um die Erfahrung auf unserer Website zu verbessern.

Evangelische Kirchengemeinde Frohnau

 

"Hier steht die Kirche noch mitten im Dorf.'' Dieser Satz gibt nicht nur die geographische Lage der Johanneskirche in zentraler Lage am Zeltinger Platz in Frohnau korrekt wieder. Er steht ebenfalls für das Selbstverständnis der Frohnauer Kirchengemeinde, auch 80 Jahre nach Einweihung des imposanten Baus im Zentrum der 1911 gegründeten Gartenstadt.

Mit über 6000 Gemeindegliedern gehören wir zu den großen Gemeinden in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Im Bereich der Stadt Berlin liegt Frohnau damit an der Spitze der prozentualen Kirchenmitgliedschaft gemessen an der Einwohnerzahl, und im Blick auf die religiöse Situation in der Stadt Berlin, in der nicht einmal 30 Prozent aller Einwohner einer der beiden großen Konfessionen angehören, lebt die Kirchengemeinde Frohnau in geradezu "normalen'' volkskirchlichen Verhältnissen. Unsere Gottesdienste sind überdurchschnittlich gut besucht.

Dafür gibt es viele Gründe, und längst nicht alle haben wir selbst zu verantworten. Die soziale Struktur war schon immer bürgerlicher als in den meisten anderen Wohngegenden Berlins. Nach dem Mauerfall und mit dem großen Regierungsumzug von Bonn nach Berlin konnten wir sehr viele Neubürger aus den westlichen Bundesländern willkommen heißen, deren Kirchenbindung traditionell stärker ist als in Berlin-Brandenburg. Es besteht eine enge Verbindung mit der Evangelischen Schule Frohnau, die im Jahr 1948 in den Vorräumen der Kirche von Pfarrer Karzig gegründet wurde - ein Anziehungspunkt für viele Familien, die dort einen verpflichtenden Religionsunterricht und eine von christlichen Werten geprägte Erziehung finden. Sehr verjüngt hat sich die Kirchengemeinde in den vergangenen Jahren durch die Neubausiedlung am Poloplatz, in der überwiegend junge Familien in bezahlbaren Häusern wohnen.

Unter all diesen Rahmenbedingungen hat sich über die Jahrzehnte ein lebendiges Gemeindeleben entwickelt, mit einem großen Angebot für Kinder und Erwachsene, für Menschen mit unterschiedlich starker Bindung zu Religion, Kirche und Gemeinde, das seine Anziehungskraft weit über die Gemeindegrenzen hinaus entfaltet. Das Verhältnis zur katholischen Schwestergemeinde St. Hildegard ist seit vielen Jahren bleibend gut. Gemeinsame ökumenische Silvestergottesdienste und die Schulanfängergottesdienste sind längst zur guten Tradition geworden.

Eine wichtige Säule unserer Gemeindearbeit ist die Kirchenmusik mit Kantorei, Kantatenchor, Kammerorchester, dem Posaunenchor, dem Flötenensemble - und nicht zuletzt unserer Singschule und dem Jungen Blech für Kinder unterschiedlicher Altersstufen. Alle diese Gruppen bereichern das gottesdienstliche Leben, sind ein erster Anknüpfungspunkt für Viele und laden auch Kirchenferne immer wieder ein, anlässlich von Konzerten über die Schwellen der Johanneskirche zu treten.

Und wir bemühen uns ständig, die Schwelle noch niedriger werden zu lassen. Seit 2014 gibt es den Johannesgarten direkt neben dem Kirchportal: nicht nur ein Kirchencafé, sondern einen Ort der Begegnung für Menschen aller Altersstufen. Große Anziehungskraft übt auch unsere Offene Kirche aus. Unser Gotteshaus ist seit einigen Jahren auch außerhalb der Gottesdienstzeiten für alle geöffnet, die einen Raum der Stille, zum Nachdenken und Gebet suchen.

Für junge Famlien und ihre Kinder gibt es neben dem sonntäglichen Kindergottesdienst und dem Kindergarten in der Markgrafenstraße weitere zahlreiche Angebote. Unseren Konfirmandenunterricht besuchen in jedem Jahrgang etwa 90 Schülerinnen und Schüler. Für die Jugend gibt es am Fuchssteinerweg eine eigene Anlaufstelle.

Die genaue Zahl aller Gemeindegruppen, von Bibelkreisen, Bastel- und Handarbeitsgruppen und Besuchskreisen bis hin zu Theater- und Tangogruppe kennen nicht einmal unsere Pfarrer. Nur eines ist klar: Ohne die mehr als 200 Ehrenamtlichen wäre das Allermeiste in unserer Gemeinde nicht möglich.

Unserer Gemeinde hat viel zu bieten. Wir laden Sie ein, ein Teil davon zu werden.